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Häusliche Betreuung für Säuglinge das beste Modell

Was ist für ein Kind vom ersten bis zum dritten Lebensjahr das Beste, zu Hause betreut zu werden oder in einer Kinderkrippe? Diese Frage müssen sich alle Eltern und auch alle Politiker stellen, wenn es um die Frage des Kindeswohls geht. Bisher war diese Frage eine rhetorische Frage, Die Antwort war ganz klar. Die häusliche Geborgenheit ist am besten, die Krippenbetreuung allenfalls am zweitbesten. Die aktuellen familienpolitischen Diskussionen lassen diese Klarheit vermissen.

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Kunst in der Knochenhauerstraße

Rede von Staatsrätin Elisabeth Motschmann anlässlich des 10-jährigen Jubiläums am 1. Dezember 2004 in den Räumen der ZGF

Liebe Ulrike Hauffe,
lieber Prof. Rautmann,
liebe Künstlerinnen,
meine sehr verehrten Damen und Herren

Ich begrüße Sie herzlich und freue mich sehr, den heutigen Abend eröffnen zu dürfen. Das Jubiläum ist allen Frauen gewidmet, die bisher in der Reihe „Kunst in der Knochenhauerstraße“ ausgestellt haben.

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Bremen und Samarkand nehmen Städtepartnerschaft auf

Bonn, 7.11.2003, DW-radio / Russisch

Am Donnerstag (6.11.) haben in der usbekischen Stadt Samarkand Veranstaltungen anlässlich der Aufnahme der Städtepartnerschaft zwischen Samarkand und Bremen stattgefunden. An den Veranstaltungen nahm eine Delegation des Bremer Senats unter Leitung von Elisabeth Motschmann teil. Es berichtet Jurij Tschernogajew: Vor ihrer Abreise aus Taschkent nach Samarkand führten die Bremer Senatoren Gespräche mit dem usbekischen Vizepremierminister Eljor Ganijew, der die Agentur für Außenwirtschaftsbeziehungen leitet, aber auch mit Vizepremier Abdulla Aripow, der Chef der Agentur für Kommunikation und Information sowie Vorsitzender der Freundschaftsgesellschaft „Usbekistan-Deutschland“ ist.

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Frauenbeauftragte streiten für eine Verfassungsänderung

Deutsche Tagespost, 28. Januar 1993

Kritische Anmerkungen zu einer Broschüre des bremischen und niedersächsischen Frauenbüros / Von Elisabeth Motschmann „Frauenrechte in der Verfassung!“ Unter diesem Motto steht eine Broschüre zur Verfassungsreform. die bremische und niedersächsische Frauenbüros herausgegeben haben. Eingeleitet wird die Veröffentlichung mit je einem Vorwort der Bremer Senatorin für Arbeit und Frauen, Uhl, sowie der niedersächsischen Frauenministerin Schoppe.

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CDU will SPD bei Europawahl schlagen

NORDSEE- ZEITUNG, 10. Mai 2004

Landes-CDU wählt Bernd Neumann erneut zum Parteichef

Bremen (mue). Von Abnutzung keine Spur. Auch nach 25 Jahren steht die Landes-CDU geschlossen hinter Steuermann Bernd Neumann. Mit einem Spitzenergebnis wählten ihn die Delegierten erneut zum Landeschef. Der forderte große Anstrengungen von der Partei: Bei der Europawahl soll die CDU im Land Bremen stärkste Kraft werden.

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CDU fordert neue Bundeshilfen

Delmenhorster Kreisblatt, vom 10. Mai 2004

Parteitag „Kanzler muss seine Zusagen einhalten“ – Neumann bleibt Landeschef

Die Christdemokraten attackieren den Koalitionspartner. Bernd Neumann bleibt für weitere zwei Jahre Landesvorsitzender

BREMEN/DPA – Bernd Neumann steht für weitere zwei Jahre an der Spitze der Brerner CDU. Ein Landesparteitag bestätigte den 62 Jahre alte Bundestagsabgeordneten am Sonnabend mit 95,9 Prozent in seinem Amt.

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Große Koalition für verlorene Werte

Rhein-Zeitung, Koblenz, 6.August 2003, Seite 2

Gastbeitrag über die Wiederentdeckung von Sekundärtugenden

Ordnung, Höflichkeit, Fleiß, Disziplin, Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit: Wie wichtig sind sogenannte Sekundärtugenden für junge Menschen? Gastautorin Elisabeth Motschmann greift in ihrem folgenden Beitrag eine Diskussion über „alte neue Werte“ auf, die der Bremer Bildungssenator angestoßen hat.

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Vulkan-Abschlußbericht erst im September?

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Weser Report, 24 Mai 1998

(rha).“Wir sind sehr enttäuscht, daß Herr Kuhn nach so langer Zeit noch immer nicht in der Lage ist, einen Abschlußbericht vorzulegen“, macht Elisabeth Motschmann, CDU-Obfrau im Vulkan-Untersuchungsausschuß, ihrem Herzen Luft. Was die Christdemokratin und ihre Parteifreunde so aufbringt, ist das Verhalten des Ausschußvorsitzenden Hermann Kuhn (Grüne).

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Die Familie ist der wichtigste Ort zur Vermittlung von Werten

WESTFALEN – BLATT
WERTE UND WANDEL, 18. September 1993

Die Kindererziehung ist oft zu einer Feierabendbeschäftigung verkommen

Von Elisabeth Motschmann

Zunehmende Bereitschaft junger Menschen zur Gewalt hat nach dem ersten Erschrecken zu ernsten Fragen geführt: Welche Ursachen haben zu dieser ethischen Verwahrlosung geführt? Wer hat versagt? Die Familie, die Schule, die Kirchen, die Medien? Wer über diese Fragen nachdenkt, wird schnell zu der Überzeugung kommen, daß staatliche Institutionen und Medien allenfalls eine Mitverantwortung trifft.

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Die christlichen Werte bewahren

Deutsche Tagespost, 30. Juli 1991

Zu Thesen des sogenannten Reformflügels der CDU/ Von Elisabeth Motschmann

Immer wieder fordert der „Reformflügel“ der CDU die Partei mit provozierenden Thesen heraus. Auch die diesjährige Sommerpause wird genutzt, um Grundwerte der Partei zur Diskussion zu stellen.

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Warum junge Frauen sich von alten Parteien abwenden

WELT AM SONNTAG, 4. November 1984

Von Elisabeth Motschmann
„Da kennen Sie unsere Männer schlecht. Die wollen von uns rein jar nischt wissen. Die meisten erlooben den Frauen nich, daß se in ‘n Versammlung jehn oder in ‘nen Verein. Daheem sollen se sitzen un Strümpfe stopfen.“
Diese Antwort bekam die bekannte Sozialdemokratin Lilly Braun, als sie Anfang unseres Jahrhunderts auf einer Parteifrauenversammlung den guten Rat erteilte, mit den gutwilligen Männern in der Partei zusammenzuarbeiten.

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Sind wir auf dem Weg in die mutterlose Gesellschaft?

Die Welt
DIE WELT, 20. März 1985

Von E. MOTSCHMANN

Nur-Hausfrauen gibt es heute praktisch gar nicht mehr.“ So heißt es im Deutschen Monatsblatt, der CDU-Parteizeitung vom Januar 1985. Damit wird ein immer noch erheblicher Teil von Frauen in unserem Land für nicht mehr existent erklärt, und das von einer Partei, die sich zumindest bisher zum Anwalt der nicht erwerbstätigen Frauen und Mütter gemacht hat.

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CDU Parteitag in Kiel

Itzehoe/Kiel (ve). Auf dem CDU- Bundesparteitag in Kiel in der Ostseehalle nehmen als Delegierte des Kreisverbandes Steinburg Elisabeth Motschmann und Dr. Hans-Jürgen Kujath teil. Die Landtagsabgeordneten Rösler und Buhmann sind Ersatzdelegierte.

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Kompetenz statt Quote

Die politische Meinung

Frauen engagieren sich politisch meist auf eher frauenspezifischen Feldern wie Familien- oder Sozialpolitik. Damit stehen sie im Widerspruch zu ihren Grundsätzen.

Elisabeth Motschmann

Eines haben Parteitage aller Parteien gemeinsam: Frauen kämpfen um ihre Rechte. Sie bedauern wortreich, daß Frauen in den Spitzengremien und -positionen der Politik noch immer unterrepräsentiert sind, und fordern die Männer auf, diesen „unhaltbaren“ Zustand so schnell wie möglich zu beenden. Meist versäumen es die Politikerinnen nicht, den Männern vorzuwerfen, sie seien schuld daran, daß sich noch immer so wenige Frauen in der politischen Verantwortung befinden.

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Staatsrätin rechnet mit Notvorstand

Norddeutsche

Elisabeth Motschmann sieht Insolvenz als Chance für Neubeginn im „Kulturbahnhof Vegesack“

Von unserem Redakteur
Hans-Hermann Boeken

Vegesack. Kulturstaatsrätin Elisabeth Motschmann rechnet damit, dass das Amtsgericht schon in den nächsten Tagen einem Antrag des alten Vereinsvorstandes entsprechend einen Notvorstand für den Verein „Kulturbahnhof Vegesack“ beruft. In dem stattgegebenen Antrag auf Eröffnung eines vorläufigen Insolvenzverfahrens sieht die Staatsrätin, wie sie erklärt, „auch eine Chance für einen Neuanfang.“

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„Wir werden uns nicht mehr alles leisten können“

taz bremen, 22. Dezember 1999

„Wir werden uns nicht mehr alles leisten können“

Es wird wieder eifrig debattiert über die Bremer Kultur. In unserer Reihe über die absehbaren Auswirkungen der Sparpolitik auf die Kultur nimmt heute Elisabeth Motschmann Stellung. Die Staatsrätin kündigt Dialog und Schließungen an.

„Es ist nichts so teuer wie kein Geld zu haben.“ Mit diesen Worten hat der neue Leiter der senatorischen Kulturabteilung, Reinhard Strömer, vor zwei Wochen in der taz den Zustand in der Bremer Kulturszene und seinen Arbeitsalltag beschrieben (vgl. taz vom 4.12.). Das Kunststück, zu sparen, ohne dass es wehtut, werde in Bremen genauso wenig gelingen wie andernorts, sagte Strömer außerdem und löste mit seinen Äußerungen eine Debatte aus. In zwei Entgegnungen warfen ihm die Mitgründerin der Kulturinitiative „Anstoß“, Katrin Rabus, und der Regisseur Carsten Werner vor, sich nicht genug für die Interessen der Kulturszene einzusetzen und nur den Mangel zu verwalten (vgl .taz vom 14. und 15.12.). Darauf wiederum antwortet in der heutigen Ausgabe die Kulturstaatsrätin Elisabeth Motschmann (CDU). In ihrem Beitrag fordert sie die Kulturschaffenden zum Dialog auf. Andererseits bekräftigt sie ihre Ankündigung, dass in Folge der Sparpolitik Einrichtungen geschlossen werden müssen. Kulturpolitik zählt zu den interessantesten und schönsten Feldern der Politik. Dies gilt grundsätzlich auch, wenn das Geld knapper wird. In Bremen muss gespart werden. Überall. Auch die Kultur kann nicht ausgenommen werden. Leider! Jammern hilft nicht. Wir müssen das Beste aus dieser schwierigen Situation machen. Dafür sind folgende Punkte wichtig:

1. Den Dialog mit den Kultur- schaffenden führen.

2. Die Bedeutung der Kultur für die Zukunft Bremens immer wieder neu begründen.

3. Transparente Kriterien für die Vergabe von Finanzmitteln vorlegen.

4. Prioritäten setzen.

5. Das Verhältnis Kultur und Wirtschaft weiter verbessern.

Der Dialog zwischen den Kulturschaffenden und den politisch Verantwortlichen ist und bleibt unabdingbare Voraussetzung für das Gelingen der Kulturpolitik. Nicht nur Bremen, sondern auch in anderen Städten gibt es für diesen Dialog eine gute Tradition. Die Initiative „Anstoß“ hat in der letzten Legislaturperiode die kulturpolitische Gesprächssituation deutlich verbessert und vorangebracht. Daran sollten wir anknüpfen. Inhalt der Gespräche können jedoch gegenseitigen Vorwürfe sein oder polemische Klagen über die Kulturverwaltung, wie sie der Regisseur Carsten Werner formuliert hat. Wem soll das nützen? Der Kultur nützt es mit Sicherheit nicht. Im Mittelpunkt unserer Gespräche sollten vielmehr folgende Fragen stehen: Welche Schwerpunkte werden im Kulturleben Bremens im neuen Jahrtausend gesetzt? Welche Akzente sind uns wichtig? Wie wird das Verhältnis der traditionellen Kultureinrichtungen und der freien Szene verantwortlich gestaltet?

Angesichts knapper Finanzen muß auch die schwierige aber notwendige Entscheidung getroffen werden, worauf wir in Zukunft verzichten. Welche Chancen bestehen, um privates Engagement für die Kultur weiter zu fördern beziehungsweise zu akquirieren?

Diese und viele weitere Fragen müssen im neuen Jahr erörtert werden. Fest steht, dass die Politik nicht nur Fragen stellen kann, sondern aufgefordert ist, Antworten zu geben. Zumindest müssen wir erste Antworten finden und vorlegen. Dazu sind wir selbstverständlich nicht nur bereit – wir sind vielmehr konzentriert dabei, Problem für Problem, Frage für Frage abzuarbeiten und dann der Öffentlichkeit vorzustellen und mit den Kulturschaffenden zu diskutieren.

Kultur muß sich der Konkurrenz anderer Politikfelder stellen, um die notwendigen finanziellen Mittel einzuwerben. Kultur ist konkurrenzfähig. Die Bedeutung der Hansestadt ist maßgeblich begründet durch die Leistungen der Kaufmannschaft. Neben den sogenannten „harten Standortfaktoren“ ist es aber auch die Kultur, die sich prägend und attraktivitäts-steigernd ausgewirkt hat.

Kulturelle Attraktionen sind in hohem Maße tourismusfördernd. Bremen besitzt überregionale Anziehungskraft unter anderem aufgrund seiner kunsthistorischen Bauten und seines kulturellen Angebotes. Hier gilt es, einen Standort zu erhalten, weiterzuentwickeln und zu fördern.

Bei allen notwendigen Entscheidungen muss der Qualitätsgedanke im Vordergrund stehen. Auch in der Vergangenheit wurde Kunst und Kultur in wirtschaftlich bzw. politisch schwierigen Zeiten für wichtig erachtet. Von dem Engagement vorangehender Generationen können wir heute profitieren. Wir sind der Tradition verpflichtet. Wir dürfen uns jedoch nicht nur als Nachlassverwaltung verstehen, sondern haben die Verpflichtung, kulturelle Weiterentwicklung möglich zu machen. Es lohnt, dafür Mittel bereitzustellen, auch wenn wir einräumen müssen, dass der Haushaltsnotstand auch im Bereich Kultur dazu führen muss, Ressourcen besonders sorgfältig und effizient einzusetzen. Die dafür notwendigen Kriterien sind von der Kulturmanagement Bremen GmbH (k.m.b.) erarbeitet worden. Nun müssen diese Kriterien an alle Einrichtungen angelegt werden. Der Prozess ist mühsam. Das Ziel – ein Kulturentwicklungsplan – ist angesichts der begrenzten Mittel unumgänglich. Ein Vergnügen ist diese Arbeit nicht, denn wir wissen schon heute: Alles werden wir uns künftig nicht mehr leisten können. Aber was wir uns künftig leisten, muss sowohl der Tradition als auch der Zukunft der Kultur Rechnung tragen.

Bewährte Prioritäten werden fortgesetzt, zusätzlich müssen zum Teil neue Prioritäten definiert werden. Sie orientieren sich sicherlich an den finanziellen Rahmenbedingungen. Aber es gibt darüber hinaus andere Orientierungspunkte. Kulturelle Prioritäten müssen sich in die gesamte Stadtentwicklung einfügen. Sie müssen das Angebot von Bildung und Wissenschaft, Wirtschaft und Soziales ergänzen oder begleiten. Prioritäten setzen bedeutet Entscheidungen treffen. Kürzungen mit dem Rasenmäher (das heißt Kürzungen aller Einrichtungen mit einer einheitlichen Quote) kann und darf es nicht geben. Damit würde man sich um Entscheidungen drücken. Die Folge wäre, dass alle zu wenig zum Leben, aber zuviel zum Sterben hätten. Das kann niemand wollen und verantworten.

Schon immer hat es in Bremen viel privates Engagement für die Kultur gegeben. Heute sind wir mehr denn je auf dieses Engagement angewiesen. Neben den Großbetrieben und einzelnen großen Privatmäzenen sollte der Mittelstand für die Kulturförderung gewonnen werden. Sponsoring heißt Geben und Nehmen. In diesem Sinne profitieren beide: Die Kultur und der Betrieb. Das kann jedoch nicht bedeuten, daß sich der Staat aus der Kulturförderung zurückzieht. Kultur war und ist immer auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Noch nie hat man im Bereich Kultur kostendeckend arbeiten können. Selbstverständlich kann man auch mit kulturellen Aktivitäten Geld einnehmen. Erfolgreiche Ausstellungen oder Konzerte sind dafür ein Beispiel. Man kann mit Kultur auch höhere Einnahmen erzielen als manche Kulturschaffenden glauben. Dahingehende Anstrengungen sind folglich das Gebot der Stunde. Eines aber steht fest: Die erzielbaren Einnahmen werden auch beim besten Willen, kreativster Ideen und größter Bemühungen niemals die Kosten insgesamt ausgleichen. Kultur kostet Geld, aber sie bringt etwas, was wir nicht mit Geld bezahlen können: Lebensqualität und -freude, Förderung von Kreativität und Phantasie, Besinnung auf unsere Geschichte und Hinwendung zu Gegenwart und Zukunft.

Elisabeth Motschmann

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„Wir werden uns nicht mehr alles leisten können“

taz bremen, 22. Dezember 1999

Es wird wieder eifrig debattiert über die Bremer Kultur. In unserer Reihe über die absehbaren Auswirkungen der Sparpolitik auf die Kultur nimmt heute Elisabeth Motschmann Stellung. Die Staatsrätin kündigt Dialog und Schließungen an.

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Der Mann von heute – ein armer Teufel?

Die Welt
WELT am SONNTAG, 2. März 1986

Von E. MOTSCHMANN

Der „auf Rationalität fixierte, stahlharte und gefühlsarme Sexist, der alles Weibliche in sich und um sich herum unterdrückt, verbirgt oder zerstört“ ‚ dieser „Machtprotz und zugleich arme Teufel“ – wie er auf dem diese Woche beendeten Aachener Psychotherapie-Seminar beschrieben wurde -‚ ist nicht mehr gefragt. Stattdessen bastelten die etwa 1200 Psychotherapeuten den „ neuen Mann“, den „Softi“ -halb Wunsch, halb Wirklichkeit.

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Väter können nicht die „besseren Mütter“ sein

Die Welt
WELT am SONNTAG, 14. Dezember 1986

Elisabeth Motschmann schreibt über die Schwierigkeiten der Kinder in einer zunehmend „vaterlosen“ Gesellschaft

Von E. MOTSCHMANN 37,7 Sekunden pro Tag widmet sich ein Vater im Durchschnitt seinem einjährigen Kind. Das fand der amerikanische Soziologe Uri Bronfenbrenner heraus. Methode und Genauigkeit solcher Statistiken kann man bezweifeln, nicht aber die Tatsache, daß sich viele Väter erschreckend wenig um ihre Kinder kümmern. 41 Prozent der Väter halten es nach einer jüngsten deutschen Studie für nicht erforderlich, den Müttern bei der Erziehung der Kinder zu helfen. Sie meinen, es reiche, die „Rahmenbedingungen“ zu schaffen, also das Geld zu verdienen. Trotz mancher Ausnahmen, die hoffen lassen, halten die meisten Männer Erziehung für „Frauensache“.

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Christa und die Heilige Geistin

Die Welt
DIE WELT, 9.April 1994

Aus den „Werkstätten“ der feministischen Theologie/ Eine Kritik von ELISABETH MOTSCHMANN

„Dürfen Frauen Priester sein?“, fragte Pater Basilius Streithofen in der letzten Ausgabe der „Geistigen Welt“. Wir setzen die Auseinandersetzung mit der feministischen Theologie mit einem Beitrag von Elisabeth Motschmann fort. Die Autorin hat selbst an verschiedenen Veranstaltungen und Seminaren der feministischen Theologie teilgenommen. Der EKD wirft sie vor, der verhängnisvollen Ideologisierung der Kirche keinen Widerstand entgegengesetzt oder sie sogar gefördert zu haben. Elisabeth Motschmanns Beitrag ist Ergebnis einer langjährigen, engagierten praktischen und theoretischen Beschäftigung mit dem Thema.

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