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Unterricht in „biblischer“ oder in „religiöser Geschichte“?

In Bundesland Bremen ist ein Streit über die Frage entbrannt, ob der Religionsunterricht reformiert werden müsse. In Bremen trägt dieses Fach die Bezeichnung „Biblischer Geschichtsunterricht“ (BGU).

Die Landesverfassung bestimmt in Artikel 32, dass dieser Unterricht ,,bekenntnismäßig nicht gebunden“ und auf „allgemein christlicher Grundlage“ erteilt wird. Der Sinn dieser bremischen Regelung: Die Kinder und Jugendlichen sollen nicht nach Konfessionsgruppen getrennt werden, sondern auch im Fach Religion gemeinsam lernen. In dieser besonderen Ausrichtung liegt der Unterschied zum konfessionell geprägten und getrennt erteilten Religionsunterricht, der in den meisten anderen Bundesländern üblich ist.

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